Östrogendominanz



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Östrogendominanz steht im Verdacht, die wichtigste Ursache für das Prämenstruelle Syndrom (PMS) und viele Wechseljahrsbeschwerden zu sein.

Die im deutschsprachigen Raum noch weitgehend unbeachtete Östrogendominanz führt zu vielen Beschwerden, beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Reizbarkeit
  • Brustspannen (Mastopathie)
  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Geschwollene Füsse
  • Heisshunger auf Süsses
  • Trockene Schleimhäute
  • Mangelnde Libido
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlaflosigkeit
  • Schwindelanfälle
  • Hitzewallungen
  • Starke Menstruationsblutungen
  • Lange Menstruationsblutungen
  • Kurze Menstruationszyklen
  • Zyklusstörungen verschiedenster Art
  • Neigung zu Eierstockszysten
  • Unfruchtbarkeit
In jungen Jahren kommt es durch Östrogendominanz zum Prämenstruellen Syndrom (PMS), das sich vor allem an den Tagen vor der Periode bemerkbar macht.

Zu Beginn der Wechseljahre ist die Östrogen-Dominanz das hauptsächliche Problem, das sich durch sehr unterschiedliche Beschwerdebilder auszeichnet. Diese Phase kann allmählich schon mit Mitte 30 beginnen, wenn die meisten Frauen noch gar nicht an die Wechseljahre denken.

Auch im weiteren Verlauf der Wechseljahre kann Östrogen-Dominanz eine beherrschende Rolle spielen, oft stärker als die Beschwerden durch Östrogenmangel.

Was ist Östrogen-Dominanz?

Bei vielen Frauen wird in den Eierstöcken zu wenig Progesteron gebildet. Progesteron wird auch Gelbkörperhormon genannt, weil es vom Gelbkörper im Eierstock produziert wird.

Progesteron spielt für den Zyklus und die Fruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Ausserdem ist das Progesteron eine Art Gegenspieler des Östrogens. Beide müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander im Körper vorhanden sein, damit die Hormone miteinander in einem harmonischen Gleichgewicht sind.

Wenn es jedoch zu wenig Progesteron gibt, wirkt sich das Östrogen zu stark aus, es ist sozusagen dominant.

Das ist selbst dann der Fall, wenn eigentlich auch ein Mangel an Östrogen besteht, wie es in den Wechseljahren der Fall ist. Entscheidend ist in diesen Fällen, dass der Progesteronmangel noch stärker ist als der Östrogenmangel.

Der Körper verhält sich bei solch einem Ungleichgewicht so, als wäre zuviel Östrogen vorhanden. Daher spricht man von Östrogen-Dominanz.

In Deutschland kaum erkannt

Weil die meisten Frauenärzte und selbst die Forschung im deutschsprachigen Raum hauptsächlich das Östrogen im Blick hat, wird also häufig ein vorhandener oder vermuteter Östrogenmangel behandelt, was die Situation noch verschlimmert, weil das Östrogen sowieso schon dominiert.

In den USA und Grossbritannien wird die Östrogendominanz inzwischen von vielen Ärzten erkannt.

Auch unter den dortigen Frauen ist dieses Phänomen inzwischen sehr bekannt.

Verstärkende Faktoren der Östrogen-Dominanz

Die Östrogendominanz kann noch von aussen verstärkt werden, weil sich in vielen tierischen Nahrungsmitteln inzwischen Östrogene als Mastmittel befinden.

Ausserdem werden zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden häufig östrogenhaltige Mittel empfohlen und eingenommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es natürliche Sojapräparate sind oder chemische Hormonpräparate.

Eine zusätzliche Gabe von Östrogenen oder östrogenähnlichen Substanzen verstärkt eine Östrogendominanz und somit auch die typischen Beschwerden einer Östrogendominanz.

Behandlung der Östrogen-Dominanz

Eine leichte Östrogendominanz kann man mithilfe von Phytohormonen behandeln.

Dafür eignen sich besonders Heilpflanzen und Nahrungsmittel mit progesteronartigen Substanzen.

Insbesondere spielen folgende Pflanzen hierbei eine wichtige Rolle:

  • Mönchspfeffer
  • Schafgarbe
  • Frauenmantel
  • Wilder Yams
  • Bockshornklee
Diese Pflanzen enthalten zwar kein echtes Progesteron, sondern nur Substanzen, die sich im Körper ähnlich wie Progesteron verhalten. Das wirkt gegen Östrogendominanz aber ähnlich wie echtes Progesteron.

In hartnäckigen Fällen empfiehlt sich eine Hormonbehandlung mit Progesteron aus der Apotheke.

Hierbei ist das sogenannte "natürliche" Progesteron empfehlenswerter als andere Stoffe aus der Gestagen-Familie, die dem Progesteron nur ähnlich sind.

Siehe auch

Mehr über Östrogen-Dominanz, Wechseljahrsbeschwerden und Phytohormone erfahren Sie bei unseren Partnerprojekten:


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